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Sicherung & FI-Schalter

FI-Schalter & Sicherungin Nürnberg

Der Fehlerstrom-Schutzschalter (FI, RCD) schützt Personen, der Leitungsschutzschalter — im Volksmund „die Sicherung” — schützt die Leitung. In vielen Nürnberger Altbauten mit Gründerzeit-Verteiler fehlt der FI für die Steckdosenkreise bis heute, obwohl DIN VDE 0100-410 ihn im Wohnbereich verlangt. Schildern Sie uns am Telefon, was ausgelöst hat.

Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung — die Einordnung erfolgt erst nach Ihrer Schilderung.

0176 4287 6194Jetzt anrufen
ElektrofachkraftArbeit an FI und Leitungsschutzschalter
InstallateurverzeichnisEingetragen beim Netzbetreiber
Kostenlose BeratungIhr Fall wird geschildert, nicht geschätzt
FI oder LS-Automat?

Zwei Bauteile im selben Verteiler, zwei unterschiedliche Aufgaben

„Die Sicherung ist raus”, sagen viele Anrufer — gemeint ist mal der FI, mal der Leitungsschutzschalter. Für die Fehlersuche macht das einen Unterschied.

FI-Schalter — Personenschutz

Der Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) vergleicht den Strom, der hin- und zurückfließt. Weicht er ab, schaltet er in Millisekunden ab — er schützt Menschen vor einem Stromschlag, etwa bei einem defekten Gerät. DIN VDE 0100-410 verlangt ihn für Steckdosenkreise im Wohnbereich.

Leitungsschutzschalter — Leitungsschutz

Der LS-Automat — umgangssprachlich „die Sicherung” — schützt die Leitung selbst vor Überlast und Kurzschluss und verhindert damit einen Leitungsbrand. Mit Personenschutz hat er nichts zu tun, dafür ist der FI zuständig.

Beide sitzen im selben Verteiler, oft nebeneinander — welches Bauteil ausgelöst hat, entscheidet, wie wir weiter vorgehen.

Wenn es ausgelöst hat

Trennen Sie zuerst alle angeschlossenen Verbraucher am betroffenen Stromkreis und schalten Sie einmal wieder ein. Löst der Schalter sofort erneut aus, lassen Sie ihn aus — das spricht für einen Kurzschluss, kein Wiedereinschalten auf Verdacht.

Riecht es nach Schmorendem oder ist die Sicherung bzw. eine Steckdose warm bis heiß geworden: betroffenen Stromkreis stromlos schalten, nichts berühren, nichts wieder einschalten. Bei sichtbarem Feuer oder Rauch zuerst die Feuerwehr 112, danach den Notdienst.

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Warum er auslöst

Sechs typische Ursachen im Verteiler

Feuchtigkeit

Eingedrungene Nässe an Leitung, Steckdose oder Gerät erzeugt einen Fehlerstrom.

Defektes Gerät

Ein beschädigtes Kabel oder ein Gerätefehler leitet Strom ab — der FI reagiert korrekt.

Alternde Isolierung

Spröde, jahrzehntealte Kabelisolierung im Gründerzeit-Verteiler verliert an Widerstand.

Summenstrom

Viele kleine Ableitströme mehrerer Verbraucher addieren sich, bis der FI-Grenzwert erreicht ist.

Überlast

Zu viele gleichzeitig laufende Verbraucher an einem Stromkreis überfordern den Leitungsschutzschalter.

Kurzschluss

Ein direkter Fehler zwischen den Leitern löst den LS-Automat sofort und ohne Wiederanlauf aus.

Was wir übernehmen

Von der Fehlersuche bis zum Protokoll

Fehlersuche

Stromkreise einzeln prüfen, den auslösenden Kreis eingrenzen, messen statt raten.

Austausch defekter FI/LS

Beschädigte oder veraltete Schutzschalter fachgerecht ersetzen.

FI-Nachrüstung

Steckdosenkreise ohne FI auf den nach DIN VDE 0100-410 geforderten Personenschutz bringen.

Prüfprotokoll

Messwerte dokumentiert — passt auch zur turnusmäßigen Elektroprüfung nach DIN VDE 0105-100.

Nahaufnahme von Leitungsschutzschaltern und einem FI-Schalter im Verteiler
DIN VDE 0100-410FI-Pflicht für Steckdosenkreise im Wohnbereich
Rechtlicher Rahmen

Bestandsschutz oder Nachrüstpflicht — was für Ihren Verteiler gilt

Nicht jede ältere Installation ohne FI muss automatisch nachgerüstet werden.

  • Bestandsschutz für unveränderte Anlagen — eine unveränderte Bestandsinstallation genießt Bestandsschutz; ein fehlender FI allein zwingt nicht zum sofortigen Umbau.
  • Nachrüstpflicht bei wesentlicher Änderung — wird am betroffenen Stromkreis wesentlich geändert oder erweitert, etwa neue Steckdosen ergänzt oder neu verlegt, greift DIN VDE 0100-410 und der FI für Steckdosenkreise im Wohnbereich ist Pflicht.
Ihren Verteiler einordnen0176 4287 6194
Ablauf vor Ort

Wie wir den Fehler eingrenzen

1

Verbraucher trennen

Angeschlossene Geräte am betroffenen Kreis abklemmen, Ausgangslage schaffen.

2

Stromkreis isolieren

Den betroffenen Kreis gezielt freischalten, Nachbarkreise bleiben unberührt.

3

Messen

Isolationswiderstand und Fehlerstrom mit dem Messgerät prüfen, nicht schätzen.

4

Instand setzen

Bauteil tauschen oder FI nachrüsten, danach Funktionsprüfung und sicherer Wiederanlauf.

Am Telefon hilfreich

Drei Angaben, die Ihren Fall schneller einordnen.

Was ausgelöst hat

FI-Schalter oder Leitungsschutzschalter — wenn Sie es erkennen können.

Seit wann

Einmalig ausgelöst, wiederholt, oder dauerhaft ausgeschaltet.

Welcher Bereich betroffen ist

Eine Steckdose, ein Raum, oder die ganze Wohnung.

Elektrofachkraft am Telefon

Ihr Fall wird zuerst geschildert, nicht geschätzt

Die kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung ordnet ein, ob es sich um einen akuten Fall oder einen planbaren Termin handelt — die Zahl folgt erst dem Befund, nicht dem Anruf.

  • Messung statt Schätzung — Sichtprüfung und Messgerät entscheiden vor Ort, nicht der erste Eindruck.
  • Norm als Maßstab — DIN VDE 0100 entscheidet, was der Stromkreis braucht.
Kostenlos anrufen0176 4287 6194

Warum Sie bei Sicherung und FI-Schalter richtig sind

Elektrofachkraft

FI und Leitungsschutzschalter übernimmt bei uns eine Elektrofachkraft — nicht eine angelernte Hilfskraft.

Elektro-Fachbetrieb

Elektroarbeiten sind unser alleiniges Gewerk — keine Nebenleistung neben anderen Gewerken.

Installateurverzeichnis

Für Arbeiten an der festen Elektroinstallation sind wir beim Netzbetreiber eingetragen (NAV § 13).

Haftpflichtversichert

Für Arbeiten am Verteiler und an der festen Installation abgesichert.

Wo es im Bestand am häufigsten fehlt

Alte Verteiler in Nürnbergs dichter Altbausubstanz

In den Gründerzeit-Mietshäusern von Gostenhof und in den Altbau- und Villenquartieren von St. Johannis stehen bis heute Verteiler ohne FI für die Steckdosenkreise. Auch in der nach 1945 wiederaufgebauten Altstadt, in der dichten Bebauung von Wöhrd und in den früheren Arbeiterwohnungen von St. Leonhard trifft man auf gewachsene, nicht immer vollständig nachgerüstete Elektrik.

Ein ausgelöster FI hängt gelegentlich mit einer defekten Steckdose zusammen — mehr dazu unter Steckdosen & Schalter — oder betrifft am Ende den ganzen Stromkreis, siehe Stromausfall.

Ihr Stadtteil steht nicht dabei? Ein kurzer Anruf klärt das — alle Einsatzgebiete im Überblick.

Häufige Fragen

FI-Schalter und Sicherung — was Anrufer wissen wollen

Vier Fragen, ehrlich beantwortet — auch die zur Nachrüstpflicht.

01Warum löst der FI nachts aus?

Häufig durch ein Gerät im Standby-Betrieb — etwa ein Kühlschrank oder ein Ladegerät — mit steigendem Ableitstrom, seltener durch Feuchtigkeit an einer Außensteckdose. Ohne Messung lässt sich das am Telefon nicht sicher sagen.

02Was ist der Unterschied zwischen FI-Schalter und Sicherung?

Der FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter, RCD) schützt Personen vor Stromschlag. Der Leitungsschutzschalter — umgangssprachlich „die Sicherung" — schützt die Leitung vor Überlast und Kurzschluss. Zwei Bauteile, zwei Aufgaben.

03Darf ich den FI selbst austauschen?

Nein. Die feste Elektroinstallation ist nach NAV § 13 und DIN VDE 0100 der Elektrofachkraft vorbehalten — es geht um Personenschutz und um Ihren Versicherungsschutz.

04Muss ich in meinem Altbau ohne FI sofort nachrüsten?

Nicht zwingend: Eine unveränderte Bestandsanlage genießt Bestandsschutz. Wird am Stromkreis wesentlich geändert oder erweitert, greift die Nachrüstpflicht nach DIN VDE 0100-410.

Direkt zum Betrieb

Ein Anruf grenzt ein, ob FI oder Sicherung betroffen ist.

Kostenlos und unverbindlich — wir sagen Ihnen ehrlich, was als Nächstes ansteht.

Kostenlose Beratung 0176 4287 6194 Telefonisch für Sie da Jetzt anrufen