Zählerfeld / Zählerplatz
Aufbau nach VDE-AR-N 4100 und der Vorgabe des zuständigen Netzbetreibers.
Ein zeitgemäßer Verteiler hält von vornherein Platz frei — für FI-Schalter, Überspannungsschutz und eine spätere Wallbox. Steht bei Ihnen noch ein alter Kasten mit Schraubsicherungen, wird genau dieser Platz meist knapp.
Ob Komplettumbau, Erweiterung oder Modernisierung nach einem Schadensfall — wir nehmen den vorhandenen Zählerplatz auf, stimmen den neuen Zuschnitt mit dem Netzbetreiber ab und übergeben einen Verteiler, der auch die nächsten Jahre trägt.
Aufbau nach VDE-AR-N 4100 und der Vorgabe des zuständigen Netzbetreibers.
Fehlerstrom-Schutzschalter für den Personenschutz, nach DIN VDE 0100-410.
Mehrstufig im Verteiler; bei Neuinstallation und wesentlicher Erweiterung nach DIN VDE 0100-443/-534 vorgesehen.
Freie Plätze für später — etwa eine Wallbox oder eine PV-Anlage.
Ein hörbares Brummen am Verteiler ist kein Normalzustand und gehört geprüft, statt ignoriert zu werden.
Jeder Platz im Sicherungskasten ist belegt — für einen zusätzlichen Stromkreis oder eine Wallbox bleibt kein Raum mehr.
Ältere Verteiler wurden oft ohne Fehlerstrom-Schutzschalter oder SPD aufgebaut, weil es diese Anforderung beim Bau noch nicht gab.
Schraubsicherungen statt Leitungsschutzschaltern, offene Klemmstellen, keine übersichtliche Beschriftung.
Der Zähler selbst und der unmittelbare Anschlussbereich sind plombiert. Eingriffe dort sind ausschließlich einer Elektrofachkraft vorbehalten, die im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist (NAV § 13) — und nur in Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Der Umbau Ihres Verteilers läuft entsprechend über eine vorherige Abstimmung, nicht auf eigene Faust.
Ob geplant oder ungeplant — jeder dieser Anlässe verändert, was im Verteiler Platz braucht.
Eine Ladeeinrichtung braucht eine eigene Absicherung und oft einen freien Platz im Verteiler — ohne Reserve wird die Wallbox zum Anlass für den Umbau.
Eine PV-Anlage verändert den Zählerplatz: zusätzliche Schutzorgane und ein eigener Zählerplatz für die Einspeisung sind einzuplanen.
Im Zuge einer allgemeinen Modernisierung wird der Verteiler auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
Zusätzliche Stromkreise, etwa für einen Anbau oder ausgebauten Dachboden, verlangen mehr Platz, als der bestehende Kasten bietet.
Nach einem Kurzschluss oder Defekt ist ein Neuaufbau des betroffenen Bereichs oft die tragfähigere Lösung als eine Einzelreparatur.
Wie ein Zählerplatz aufgebaut sein muss, legen zwei Instanzen fest, nicht die persönliche Vorliebe.
Die technischen Anschlussregeln VDE-AR-N 4100 gelten bundesweit für Zählerschrank, Hausanschluss und Wallbox. Zusätzlich gibt jeder Netzbetreiber eigene Technische Anschlussbedingungen (TAB) vor — etwa zur Zählerplatzgröße oder zur Zählerfeld-Anordnung. Beides zusammen bestimmt, was beim Umbau tatsächlich verbaut werden darf.
Bundesweite technische Anschlussregel für Zählerschrank, Hausanschluss und Wallbox.
Die ergänzende, netzbetreiberspezifische Vorgabe, mit der wir den Umbau abstimmen.
Der Kasten selbst, in Größe und Zuschnitt nach VDE-AR-N 4100 und den örtlichen TAB.
Leitungsschutzschalter und FI-Schalter, fest und zugänglich geklemmt.
Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 mit Messprotokoll und Übergabe.
Zwei Bereiche bleiben unangetastet, weil sie nicht unser Eigentum sind.
Bestandsaufnahme vor Ort, Rücksprache mit dem Netzbetreiber zu TAB und Anmeldung.
Neuer Zählerschrank, Verteiler und Schutzorgane werden gesetzt.
Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz und Funktionsprüfung der FI-Schalter.
Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600, Übergabe und Meldung an den Netzbetreiber.
Die Erstprüfung dokumentieren wir wie bei jeder Elektroprüfung — mit Messprotokoll, nicht nach Augenmaß.
Der Zustand Ihres bestehenden Kastens entscheidet, wie der Umbau abläuft — schildern Sie ihn uns am Telefon.
Kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung.
Die feste Elektroinstallation am Zählerplatz übernimmt bei uns eine qualifizierte Elektrofachkraft.
Elektroarbeiten sind unser alleiniges Gewerk — auch beim Umbau eines Zählerschranks.
Der Eintrag beim Netzbetreiber ist genau das, was Arbeiten im plombierten Bereich rechtlich möglich macht (NAV § 13).
Die Arbeit an Ihrem Verteiler ist haftpflichtversichert.
Drei Bauwelten, drei unterschiedliche Ausgangslagen: die dichte Gründerzeit-Mietshausbebauung in Gostenhof und die bürgerlichen Altbauten in St. Johannis bringen oft noch die ursprüngliche Steigleitung mit; die Nachkriegszeilen in Langwasser (Grundstein 1957) haben ihren ersten Verteiler meist seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen; und in Eberhardshof steht nach der Umnutzung ehemaliger Gewerbeflächen — etwa nach der Quelle-Insolvenz 2009 — häufig ein Zählerplatz, der auf die neue Wohnnutzung angepasst werden muss.
Ihr Stadtteil ist nicht dabei? Ein kurzer Anruf klärt das — alle Einsatzgebiete im Überblick.
Fünf Fragen zu Ablauf, Plombe und Dokumentation, ehrlich beantwortet.
Ja, der betroffene Bereich wird für die Dauer der Arbeiten freigeschaltet. Den Ablauf besprechen wir vorab am Telefon, damit Sie sich darauf einstellen können.
Der Zähler liegt im plombierten Bereich des Netzbetreibers. Die Neuplombierung erfolgt in Abstimmung mit dem Netzbetreiber, nicht durch uns allein.
Die Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 mit Messprotokoll sowie die Abnahme des neuen Zählerplatzes.
Das hängt vom vorhandenen Platz und Zustand ab. Oft ist bei Schraubsicherungen kein Reserveplatz für einen sauberen Einbau mehr vorhanden, sodass sich der Umbau des gesamten Zählerplatzes stärker lohnt als eine Einzelmaßnahme. Wir ordnen das anhand Ihrer Beschreibung am Telefon ein.
Bei Neuinstallationen und bei einer wesentlichen Erweiterung schreibt DIN VDE 0100-443/-534 (verbindlich seit 15.12.2018) einen Überspannungsschutz vor. Ob Ihr konkreter Umbau darunterfällt, prüfen wir anhand Ihres Falls.
Kostenlos und unverbindlich — schildern Sie Baujahr, Zustand und Anlass, wir sagen Ihnen ehrlich, was als Nächstes ansteht. Alle Leistungen im Überblick oder auf weiteren Kontaktwegen.