Typ 1 â Grobschutz
Einspeisepunkt / Hausanschluss
FĂ€ngt die energiereichsten Spannungsspitzen ab, meist direkt am Einspeisepunkt der Anlage.
Eine Steckdosenleiste mit âĂberspannungsschutz” bewahrt höchstens das eine angeschlossene GerĂ€t â nicht die Installation dahinter. Wirksamer Schutz beginnt mehrstufig im Verteiler, fest verdrahtet und nach DIN VDE 0100-534 abgesichert.
Nach einem nahen Gewitter zeigen sich ĂberspannungsschĂ€den oft an mehreren GerĂ€ten gleichzeitig â Router, Netzteile, Steuerungen. Schildern Sie uns am Telefon, was in Ihrem ZĂ€hlerschrank bereits verbaut ist, dann ordnen wir ein, welche Schutzstufe fehlt.
Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung â ob und welche Schutzstufe zu Ihrem Verteiler passt, klĂ€ren wir am Telefon.
Nach einem nahen Blitzeinschlag oder Gewitter fallen mehrere GerÀte gleichzeitig aus, ohne dass eine sichtbare BeschÀdigung erkennbar ist.
Router, Smart-Home-Zentrale und Steuerungen reagieren empfindlicher auf Spannungsspitzen als Àltere HaushaltsgerÀte.
Eine Photovoltaik-Anlage bringt zusĂ€tzliche Leitungswege bis aufs Dach mit â und damit zusĂ€tzliche AngriffsflĂ€chen fĂŒr eingekoppelte Ăberspannung.
Viele Ă€ltere Verteiler wurden ohne Ăberspannungsschutz aufgebaut, weil diese Anforderung beim Bau noch nicht galt.
Mehrstufig aufgebaut â Grob-, Mittel- und Feinschutz â und fest verdrahtet.
Teil der festen Elektroinstallation â Arbeiten daran sind nach NAV § 13 der Elektrofachkraft vorbehalten.
Auch ohne Neubau in den vorhandenen ZĂ€hlerschrank einsetzbar, sofern dort noch Platz ist.
Der bauliche Blitzschutz am GebĂ€ude selbst ist eine eigenstĂ€ndige Installation auĂerhalb der Elektroinstallation.
Die drei Schutzstufen bauen aufeinander auf â jede fĂ€ngt einen anderen Teil der Spannungsspitze ab. FĂŒr die meisten WohngebĂ€ude ist Typ 2 im Verteiler die zentrale Stufe.
Einspeisepunkt / Hausanschluss
FĂ€ngt die energiereichsten Spannungsspitzen ab, meist direkt am Einspeisepunkt der Anlage.
ZĂ€hlerschrank / Verteiler
Der zentrale Baustein, auf den sich DIN VDE 0100-534 bezieht.
am EndgerÀt
ErgÀnzt die vorgelagerten Stufen dort, wo besonders empfindliche Elektronik hÀngt.
DIN VDE 0100-443/-534 (Ausgabe 2016-10, verbindlich seit 15.12.2018) sieht Ăberspannungsschutz grundsĂ€tzlich bei Neuinstallationen und bei einer wesentlichen Erweiterung der Anlage vor. FĂŒr eine unverĂ€nderte Bestandsanlage besteht daraus keine NachrĂŒstpflicht (Bestandsschutz). Auch eine nachtrĂ€gliche Wallbox oder eine neue PV-Anlage kann als wesentliche Erweiterung gelten â die Einzelheiten klĂ€ren wir anhand Ihrer konkreten Anlage.
Von der Bestandsaufnahme bis zur FunktionsprĂŒfung â ein SPD-Einbau ist mehr als nur das Bauteil selbst.
Nicht enthalten ist der Ersatz von GerĂ€ten, die bereits durch eine Ăberspannung beschĂ€digt wurden â das ist kein Bestandteil dieses Auftrags, sondern eine gesonderte Angelegenheit.
Typ 2, bei Bedarf ergÀnzt um Typ 3 an besonders empfindlichen Stromkreisen.
Fest verdrahtet im ZÀhlerschrank, nicht als Steckerlösung.
Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten.
Verteiler, vorhandene Reserve und bereits verbaute Schutzorgane.
Welche Stufe (Typ 2, ggf. ergÀnzt um Typ 3) zu Ihrer Anlage passt.
SPD fest im ZĂ€hlerschrank / Verteiler verdrahtet.
PrĂŒfung nach dem Einbau, Ergebnis schriftlich festgehalten.
Wir dokumentieren das Ergebnis schriftlich, wie bei jeder ElektroprĂŒfung.
Ob eine NachrĂŒstung sinnvoll ist, hĂ€ngt vom vorhandenen Verteiler ab â und dem Platz, der darin noch frei ist.
Kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung.
Die feste Elektroinstallation im Verteiler ĂŒbernimmt bei uns eine qualifizierte Elektrofachkraft.
Eintrag beim Netzbetreiber â Voraussetzung fĂŒr Arbeiten an der festen Installation (NAV § 13).
Elektroarbeiten sind unser alleiniges Gewerk, keine Nebenleistung.
Die Arbeit an Ihrem Verteiler ist haftpflichtversichert.
Drei Bauwelten, drei unterschiedliche Ausgangslagen fĂŒr den Ăberspannungsschutz.
Einfamilien- und ReihenhĂ€user mit GĂ€rten, hĂ€ufig mit eigener PV-Anlage auf dem Dach â mit zusĂ€tzlichem Leitungsweg und zusĂ€tzlichem Schutzbedarf.
Industriell geprĂ€gte Stadtteile, in denen eine SPD-NachrĂŒstung hĂ€ufig auf gewachsene, Ă€ltere Elektroinstallation im Gewerbebestand trifft.
In der dichten Altbau- und GrĂŒnderzeitbebauung fehlt in vielen Verteilern noch jeder Ăberspannungsschutz, weil die Anforderung beim Bau schlicht nicht existierte.
Ihr Stadtteil ist nicht dabei? Ein kurzer Anruf klĂ€rt das â alle Einsatzgebiete im Ăberblick.
FĂŒnf Fragen, ehrlich beantwortet â auch die zur Versicherung.
Eine Steckdosenleiste schĂŒtzt höchstens das eine angeschlossene GerĂ€t und nur gegen einen Teil möglicher Spannungsspitzen. Wirksamer Schutz fĂŒr die gesamte Installation setzt mehrstufig im Verteiler an, nicht erst an der letzten Steckdose.
Pflicht ist er nach DIN VDE 0100-443/-534 bei Neuinstallationen und bei einer wesentlichen Erweiterung der Anlage, verbindlich seit 15.12.2018. FĂŒr eine unverĂ€nderte Bestandsanlage besteht keine NachrĂŒstpflicht â sinnvoll bleibt die NachrĂŒstung trotzdem.
Was eine Versicherung im Einzelfall ĂŒbernimmt, können wir als Elektro-Fachbetrieb nicht beurteilen â das klĂ€ren Sie direkt mit Ihrem Versicherer. Einbau und FunktionsprĂŒfung des SPD dokumentieren wir schriftlich, falls Sie einen Nachweis benötigen.
In den meisten FĂ€llen ja, wenn im Verteiler noch Reserveplatz vorhanden ist. Ist kein Platz mehr frei, ordnen wir das am Telefon ein â teilweise ist dann ein Umbau des ZĂ€hlerschranks der sinnvollere erste Schritt.
Eine PV-Anlage bringt zusĂ€tzliche Leitungswege bis aufs Dach mit und damit zusĂ€tzliche AngriffsflĂ€chen fĂŒr eingekoppelte Ăberspannung. Ob und welche zusĂ€tzliche Schutzstufe sinnvoll ist, hĂ€ngt von der konkreten Anlage ab â das besprechen wir am Telefon.
Kostenlos und unverbindlich â wir ordnen Ihren ZĂ€hlerschrank ein und sagen ehrlich, was als NĂ€chstes ansteht. Alle Leistungen im Ăberblick unter Leistungen oder auf weiteren Kontaktwegen.